Trinkwasser für den Garten zu verwenden, ist teuer und in trockenen Sommern auch nicht selbstverständlich. Regenwasser dagegen fällt gratis vom Himmel — man muss es nur auffangen. Und die Pflanzen mögen es lieber, weil es weich und kalkfrei ist.
Regentonne als einfacher Einstieg
Der einfachste Weg: eine Regentonne am Fallrohr. Schon ein normales Dach liefert bei jedem Regen genug Wasser, um die Tonne zu füllen. Für größere Gärten lohnen sich mehrere Tonnen oder ein größerer Sammelbehälter. Wichtig ist ein Deckel gegen Algen und Mücken.
Zisterne für mehr Volumen
Wer wirklich unabhängig werden will, setzt auf eine Zisterne — ein unterirdischer Tank, der mehrere Tausend Liter fasst. Damit überbrücken Sie auch längere Trockenphasen. Eine Zisterne lässt sich mit einer Pumpe direkt an die Gartenbewässerung anschließen.
Regenwasser sinnvoll einsetzen
Das gesammelte Wasser eignet sich perfekt für Beete, Rasen und Topfpflanzen. In Kombination mit einer automatischen Bewässerung wird daraus ein geschlossenes System: Es regnet, das Wasser wird gespeichert und bei Trockenheit ausgebracht. Kein Trinkwasser, kein Aufwand.
Mehr dazu: Naturgarten anlegen und klimafitter Garten.